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FFH-Gebiete werden rechtlich gesichert

Internationaler Naturschutz soll über Sammelverordnungen der Regierungspräsidien fixiert werden


Um gemeinsam auf internationaler Ebene die Natur und Umwelt zu schützen, hat die Europäische Union die Naturschutzkonzeption Natura 2000 erlassen. Diese Konzeption setzt sich aus der EG-Vogelschutzrichtlinie und der Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie zusammen.

Bereits vor einigen Jahren wurden der Europäischen Kommission die bedeutendsten Vorkommen unserer ökologisch wertvollen Lebensräume und Arten als FFH-Gebiete gemeldet. In Baden-Württemberg sind dies 212 FFH-Gebiete mit insgesamt rund 428.000 Hektar Fläche, was etwa 12% der Landesfläche entspricht. Um diese Gebiete rechtlich abzusichern, werden FFH-Verordnungen in jedem Regierungsbezirk erlassen. Diese haben zum Ziel die Abgrenzung der FFH-Gebiete in einem feineren Maßstab als bisher zu konkretisieren (leichte Grenzverschiebungen sind hierdurch möglich) und Erhaltungsziele für die jeweils vorkommenden Lebensraumtypen und Arten festzulegen.

In der Praxis werden hierdurch keine maßgeblichen Veränderungen entstehen, es werden keine neuen Gebote oder Verbote erlassen, lediglich der Interpretationsspielraum im Umgang mit den FFH-Gebieten wird variiert.


Weitere Informationen und Gebietskarten unter www.ffh-bw.de

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